"Der Mittlere Westen ist irgendwie die These meines Albums", sagt Slayyyter zu M·A· Czine. "In einem alltäglichen, vorstädtischen Ort aufzuwachsen, hat etwas ganz Besonderes daran. Es hat definitiv geprägt, wie ich mich kleide, wie ich spreche, alles. Ich liebe St. Louis."
Diese Liebe zu ihrem Erbe und ihrer Americana zeigt sich überall in ihren Werken, von ihrem charakteristischen Trucker-Hut bis hin zu ihren Anspielungen auf verschiedene Ikonen der Popkultur. Ihr Lieblingstext, den sie je geschrieben hat? "Muss 'Richard, wir sollten später verlinken'", sagt sie mit einem Lächeln. (Fun Fact: Ihr Künstlername ist eine Anlehnung an eine Figur aus einem der Kultklassiker des verehrten Regisseurs. Sie fügte mit drei Y's hinzu: "weil kein Y vergeben war, ein Y war besetzt, zwei fühlen sich nicht richtig an, und drei sind sozusagen perfekt abgerundet", plus "Ich wollte den Benutzernamen.")
"DER MITTLERE WESTEN IST IRGENDWIE DIE THESE MEINES ALBUMS."
-SLAYYYTER
SOMMER VON SLAYYYTER
Als lebenslange Pop-Studentin war Slayyyter auf ihre eigene Weise für den Ruhm bestimmt. Nachdem sie 2019 ihre erste EP selbst veröffentlicht hatte, sammelte sie schnell eine treue, sehr engagierte Online-Anhängerschaft. Zwei vollständige Alben und eine Reihe viraler Singles später kehrte sie mit ihrem bisher ambitioniertesten und rohsten Werk zurück. Es wurde einer der größten und von Kritikern geliebten Pop-Hits des Jahres – auch wenn sie es kaum glauben kann.
"Die surrealste Veränderung in meinem Leben seit dem Erscheinen von Worst Girl in America ist wahrscheinlich einfach die Resonanz und dass alle das Album so lieben – es ist verrückt", sagt sie. "All diese Dinge passieren immer wieder und ich bin schockiert, weißt du? Ich bin so geehrt und dankbar, dass die Menschen sich so sehr damit verbinden. Es ist wirklich schön."